"Wir
zahlen nicht für eure Krise"
Stand in Idar-Oberstein

Das Aktivisten-Team - Sozial
geht nur mit der LINKEN
Unter dem Motto "Wir
zahlen nicht für eure Krise"
protestierten Ortsverband Idar-Oberstein und Kreisverband Birkenfeld
der Partei DIE LINKE am 22. Juni 2010 in Idar-Oberstein
gegen die Sozialkürzungen von CDU und FDP bei den Schwächsten
der Gesellschaft
und zeigen aus Sicht der LINKEN sozial gerechte Alternativen
zum Kürzungspaket der Bundesregierung.

Links-Aktiv
im Einsatz
Nicht nur DIE LINKE,
auch Gewerkschaften, Sozialverbände, selbst eine Reihe von
CDU-Politikern geißeln die Kürzungsvorschläge der
Bundesregierung als unsozial
und fordern eine stärkere Belastung der Reichen und Profiteure
der Finanzmarktspekulationen der
letzten Jahre. SPD-Chef Gabriel hat der Union hingegen
zum sogenannten Sparpaket
einen Pakt der Vernunft angeboten. "Eine SPD, die dieses
unsoziale Paket nicht einmal stoppen
will entsozialdemokratisiert sich immer weiter..." meint
Gregor Gysi.

Streichung
des Elterngeldes bei Hartz-IV-Opfern ist ein Skandal
Das Elterngeld für
Hartz-IV-Empfänger/innen soll ersatzlos gestrichen werden.
Damit werden Eltern mit Hartz-IV-Bezug im ersten Jahr 300 Euro weniger
monatlich zur Verfügung haben. Arbeitsministerin von der Leyen
verteidigte diese Pläne öffentlich:
Das Elterngeld wurde eingeführt, um Familien- mit Berufsplanung
zu vereinbaren.
Bei den Langzeitarbeitslosen zahlt der Staat das gesamte Einkommen,
auch übrigens dann für das neugeborene Kind den Lebensunterhalt.
Die Arbeitsministerin verschweigt an dieser Stelle allerdings,
dass es bis 2007 anstatt des Elterngeldes das Erziehungsgeld gegeben
hatte.
Vorher bekamen alle Eltern egal ob sie Hartz IV erhielten
oder berufstätig waren
für einen Zeitraum von zwei Jahren 300 Euro im Monat. Mit dem
neuen Elterngeld wurde
aber eine soziale Wertung eingeführt: Höhere Einkommen bekommen
mehr Geld
für ihre Erziehungszeit, der prozentual gezahlte Betrag sollte
mindestens 300
und maximal 1800 Euro betragen. Schon damals wurde das neue Elterngeld
also zulasten armer Eltern eingeführt: Sie bekamen den Satz von
300 Euro nämlich
plötzlich nur noch für ein Jahr statt wie bisher für
2 Jahre. Quelle:campac.de

Die Opfer:
Alleinerziehende, Renter und Hartz-IV-Bezieher
Durch eine neue Studie
des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) wurde bekannt,
dass die Kluft zwischen Arm und Reich zwischen 2000 und 2009
deutlich gewachsen ist.
"Die Verantwortung für diese fatale Entwicklung tragen
die Regierungen
von Rot-Grün bis Schwarz-Gelb"

DIE
LINKE hat Alternativen
DIE LINKE hat Alternativen
zum Sozialraub bei den Schwächsten der Gesellschaft:
- Eine Finanztransaktionssteuer von nur 0,05 Porzent bringt 27 Milliarden
Euro
- die Bankenabgabe a
la Obama 8 Milliarden
- die Wiederherstellung
der Steuersätze der Ära Kohl 100 Milliarden
- eine Steuer auf Privatvermögen
ab einer Million Euro ergibt 80 Milliarden
Fotos: Lothar
Klein, Rainer Böß
Text: Rainer Böß - DIE LINKE . Kreisverband Birkenfeld (rab)