LINKE
protestiert gegen umstrittene
Militär-Reklame in Idar-Oberstein

Tanja Krauth - rheinland-pfälzische
Spitzenkandidatin ist darüber empört,
dass Jugendoffiziere den Unterricht in Schulen gestalten
und sogar Lehrer fortbilden dürfen
Kein Werben fürs
Sterben! Nicht in Schulen,
nicht in Job-Centern, nirgendwo
im öffentlichen Raum!
Tanja Krauth, rheinland-pfälzische Spitzenkandidatin der LINKEN
für die Landtagswahl 2011,
zeigte sich am gut besuchten Info-Stand der LINKEN erfreut darüber,
dass insbesondere
Schülerinnen und Schüler den Flyer "Kein Werben fürs
Sterben Bundeswehr raus aus Schulen
und ARGEN" auch für ihre Klassenkameraden mitgenommen hätten.

Auch
die deutschen Soldaten, die sterben, oder oft traumatisiert
aus Kampfeinsätzen zurückkommen sind Opfer einer falschen
Politik
Rund ein Dutzend LINKE,
die am Donnerstagnachmittag in der Zeit des Bundeswehr-Biwaks am Stand
vor der Christuskirche und in der Fußgängerzone im Einsatz
waren hatten alle Hände voll zu tun.
Neben Zivilisten informierten sich auch zahlreiche Rekrutinnen und Rekruten,
vor allem aber höhere Dienstgrade (mit teils interessanten Diskussionen)
über die Kritik der LINKEN am Afghanistan-Krieg
und der Militärreklame in der Öffentlichkeit und in den Schulen
und ARGEN.

LINKE
protestiert: Verantwortungslose Kommunalpolitiker in der
"Stadt der deutschen Artillerie" unterstützen Geschäft
mit dem Tod
Auch das öffentliche
Militärspektakel in Idar-Oberstein und der Einsatz der Bundeswehr-Big-Band
haben nur das Ziel Jugendliche für den Krieg zu ködern.
Kostenlos ist das natürlich nicht - die Büger bezahlen
mit ihren Steuergeldern,
die Jugendlichen vielleicht sogar mit ihrem Leben.
Weil es für die Bundeswehr immer schwerer wird Rekruten und Freiwillige
zu finden
haben sich im letzten Jahrzehnt die Ausgaben für Nachwuchswerbung
bundesweit verdreifacht
(von 1998 9,2 Millionen auf 27 Millionen Euro im Jahr 2010).
Fotos: Rainer
Böß
Text: Rainer Böß - DIE LINKE . Kreisverband Birkenfeld (rab)